Athleten wie Geoff Kabush, Alison Sydor, Marie-Hélène Prémont, oder Pia Sundstedt haben bei Rennen über den gesamten Globus bewiesen, dass das Element eine der am längsten existierenden und dabei erfolgreichsten Cross-Country Federungsplattformen in der Welt des Mountainbikens ist.
Das Mountainbike-Magazin schreib über das Rocky Mountain Element RSL Team:
"Bei Antritt Vollgas - das, was sich jeder Biker wünscht, erhebt das mit guten Steifigkeitswerten und äußerst niedrigem Rahmengewicht (2051g) beseelte Element RSL Team zum Gesetz. Man sitzt auf, findet sich zentral positioniert zwischen Vorder- und Hinterrad wieder und fühlt den satten Anpressdruck aufs Pedal, den der steil gewählte Sitzwinkel forciert. Verspieltes, gleichzeitig nach vorn orientiertes Race- Feeling? Das versprüht das Rocky von Beginn an. Es hält seinen umtriebigen Charakter nicht lang zurück und erwacht jenseits der 20 km/h so richtig zum Leben. Das schreibt dem Fahrer die Verzückung ins Gesicht - freudig erregt gast er auf den nächsten Anstieg zu. Ein echter Walter Röhrl also, dieses Rocky. Während das MB- Testbike noch mit aktuellem Shimano 27-Gang-Getriebe arbeitete, ist in der Serie dann konsequenterweise die neue, Race-orientierte 20-Gang-XTR montiert. Die meist sensible Hinterradfederung fixiert das Element effektiv auch auf losem Schotteruntergrund, sackt nie weg und pusht den Fahrer zusammen mit der gut ausbalancierten Sitzposition zielstrebig himmelwärts. Ein kleiner Makel gegenüber der Konkurrenz von Specialized bleibt: Auf dem großen Kettenblatt zieht sich die Federung des viergelenkigen Hinterbaus leicht zusammen, und der letzte Biss Aggressivität fehlt dem Element durch die hohe Radfront. Wobei diese minimal Zahmheit auf Marathons druchaus als (Komfort-)PLust durchgeh. Der ehrgeizige CC-Athlet vermisst dagegen den letzten Funken Effizienz. Die stellt das Element dafür im technischen Trail unter Beweis. Angetörnt vom satten Fahrgefühl, welches das schluckfreudige Fahrwerk mit tiefem Schwerpunkt (316-mm-Tretlager) produziert, wummert der Pilot beherzt durch die Kehren. Wäre der Vorbau etwas kürzer, er würde sich in Kombination mit dem breiten Rizer-Lenker noch sicherer im Rad fühlen. Aber auch so ist das neue Element ein seriös gemachtes Gute-Laune-Rad mit sogar noch etwas breiterem Einsatzgebiet als das Specialized Epic S-Works. Knackige Kurztouren oder ein stundenlagner Marathon? Auf gehts! Den allroundigen Charakterzug des Kanadiers komplettieren die überzeugenden Downhill-Eigenschaften, selbst bei Highspeed. Das Zusammenspiel von Front- und Heckfederung stimmt, Gewichtsverlagerungen zwischen Vorder- und Hinterrad gelingen prima. Die Ausstattung ist dem hohen Preis angemossen, hochwertig und funktionell; schwere Fahrer sollten aber an der Front eine 180er-Disc nachrüsten."
FAZIT: Gelungener Einstand! Mit dem Element RSL Team feiert Rocky Mountain in der Race-fully-LIga ein starkes Comeback. Allein die letzte Spur Aggressivität fehlt der Spaßmaschine. Urteil: SEHR GUT!
